Freitag, 23. Dezember 2011

TAG20 / Wellington

Wellington ist die drittgrößte Stadt Neuseelands und gleichzeitig auch die Hauptstadt. Viele haben den Irrglauben es sei Auckland, was aber falsch ist. Wenn man von der Südinsel hier ankommt, trifft einen erst mal der Schlag. Auf der Südinsel gab es nur kleine Orte oder Städte und hier steht man auf einmal in einer großen Metropole mit richtigen angrenzenden Autobahnen und einem stockenden Verkehr. Alles ist laut, schnell und eine Menschenmasse wie man sie von der Südinsel nicht kennt. Erkunden mit dem Auto ist hier nicht drin, also war ich den ganzen Tag zu Fuß in der Stadt unterwegs.
Besonders hat mir die Cuba St gefallen, hier gibt es an jeder Ecke kleine ausgefallene Läden, überall Livemusik und diverses Unterhaltungsprogramm.
Nach einigen Runden in der Stadt, bin ich mit der Cable Car zu den Botanic Gardens gefahren. Das Cable Car ist einer der kleinen Hauptattraktionen von Wellington und ist quasi eine kleine Straßenbahn, die von einem Seil den Berg hinaufgezogen wird.
Da es hier keinerlei Möglichkeiten gibt sich mit dem Van an die Seite zu stellen oder auf einen Campingplatz auszuweichen, werde ich diese Nacht in einem Hostel verbringen und bei dieser Gelegenheit mich in das Nachtleben von Wellington stürzen :)

E noho ra!
PS: Das erste Bild ist von der Fähre kurz vor der Ankunft aufgenommen worden (Wellington bei Nacht)







Donnerstag, 22. Dezember 2011

TAG19 / E noho ra Südinsel, Kia ora Nordinsel


Zurzeit befinde ich mich auf der Bluebridge Fähre und in knapp einer Stunde komme ich auf der Nordinsel an. Ich bin sehr gespannt wie sich die beiden Inseln voneinander unterscheiden werden. Wenn man Einheimische danach fragt, bekommt man immer die gleiche Antwort: It’s different ;)
Auf der Südinsel legte ich ca. 5000km zurück und habe knapp 3000 Bilder gemacht, jetzt geht die Reise auf der Nordinsel weiter. Zunächst werde ich mir Wellington ansehen und mich dann langsam an der Ostküste entlang in den Norden begeben. Danach geht es erst wieder in den Süden und anschließend auf der Westseite zum nördlichsten Punkt der Nordinsel (Cape Reinga).
Ansonsten verbrachte ich den heutigen Tag nur am Strand und am Hafen von Picton, daher gibt es wenig zu berichten.
Hier also die letzten Bilder von der Südinsel…

E noho ra!









Mittwoch, 21. Dezember 2011

TAG18 / Marlborough Sound – Queen Charlotte Track

Heute Morgen bin ich zum Hafen von Picton gefahren, wo ich mit der Fähre zum Marlborough Sound übersetzte. Auf der Fähre stand auch schon mein Mountainbike, dass ich mir gestern geliehen hatte. Hier braucht man sich wirklich um nichts kümmern, man sagt im Visitor Center was man möchte und andere erledigen deine Wünsche.
Der Queen Charlotte Track ist ca. 70km lang und unterteilt in fünf Etappen. Von den fünf bin ich nur zwei gefahren, welche zusammen knapp 30km lang waren. Die erste Etappe geht nur steil bergauf, fahren ist hier unmöglich, dass Bike muss man vor sich herschieben. Nach knapp einer Stunde hat man die Spitze von 407m erreicht und ab dann geht es steil bergab.
Die Zweite Etappe verlief überwiegend wieder in einem Regenwald und man fährt knapp 1,5 Stunden nur bergab, für Downhill-Freunde bestimmt ein Traum. Am Ende der zweiten Etappe, welcher auch der Start des Queen Charlotte Tracks ist, befindet man sich an diversen Stränden. Von hier aus hat man die Möglichkeit wieder mit der Fähre zurückzufahren oder man macht es wie ich und fährt 20km den State Highway nach Picton zurück.
Das letzte Bild zeigt die Fähre mit der ich morgen Abend zur Nordinsel  übersetzen werde.

E noho ra!








Dienstag, 20. Dezember 2011

TAG17 / Nelson und Picton

Den heutigen Tag verbrachte ich überwiegend in Nelson, einer kleine Küstenstadt am oberen Ende der Südinsel. Die Stadt hat einiges zu bieten und ist für Wein, Bier und seiner Künstlergemeinde bekannt. Hier gibt es eine sehr schöne Einkaufspassage, wo ich mich die meiste Zeit heute aufgehalten habe. In Nelson gibt es auch den Founders Heritage Park, eine nachgebaute Kleinstadt im Stil der 60-70 Jahre. Hier wurde auf jedes Detail geachtet und vom Schneider bis zum Zahnarzt ist hier alles vertreten. Sogar die Requisiten in den Läden und die Fahrzeuge auf den Straßen sind aus dieser Zeit. Highlight ist der Bahnhof samt Eisenbahn und ein kleiner Flughafen.  Leider wurde das Flugzeug zu einer kleinen Kinderattraktion umgestaltet und verliert daher ein wenig an Glaubwürdigkeit, ansonsten ist hier alles perfekt imitiert.
Nach der Besichtigung von Nelsen fuhr ich paar Kilometer weiter zu Happy Valley Adventures, wo ich mit der Skywire gefahren bin. Die Skywire eine 3km lange und 100km/h schnelle Seilbahn die 150m über das Tal saust. Dort habe ich eine sehr lustige Familie aus England kennengelernt, die davon nicht genug bekommen konnten.
Gegen Abend bin ich weiter nach Picton gereist. Hier liegt der Marlborough Sound und an ihm der Queen Charllote Track, den ich morgen mit dem Mountainbike erkunden werde. Dazu wie immer morgen mehr…

E noho ra!









Montag, 19. Dezember 2011

TAG16 / Te Waikoropupu Springs, Cape Farewell und Wharaiki Beach

Der heutige Tag begann mit den Te Waikoropupu Springs oder auch Pupu Springs genannt. Bei den Pupu Springs handelt es sich um die größte Trinkwasserquelle Neuseelands und gleichzeitig das sauberste Wasser der Welt (nach eigenen Angaben). Egal an welcher Stelle man sich die Quellen ansieht und wie tief es das Wasser dort ist, man kann immer den Boden sehen.
Von den Quellen fuhr ich nach Cape Farewell, dem nördlichsten Punkt der Südinsel. Von hier aus kann man den Farewell Spit sehen, ein schmaler sehr lange Landzunge die hauptsächlich aus Dünen besteht.
Paar Kilometer weiter ist der Wharaiki Beach, den bis Dato beeindruckendsten Strand den ich hier gesehen habe. Hier gibt es ewig lange Dünen, Klippen, Höhlen und den saubersten Strand den ich je gesehen habe. Ein paar Seehunde konnte ich hier auch wieder sichten. An diesem Strand wurden auch einige Szenen von „In meinem Himmel“ gedreht.
Ansonsten kann ich zum heutigen Tag nicht viel erzählen, ich lass lieber mal die Bilder sprechen…

E noho ra!










Sonntag, 18. Dezember 2011

TAG15 / Nelson Lake National Park, Abel Tasman National Park & Harwood's Hole

Heute Morgen bin ich am Nelson Lake National Park angekommen. Es ist im Vergleich zu den anderen National Parks ein sehr kleiner und bietet nicht wirklich viel. Dort gibt es einen eher unspektakulären See umgeben von dichtem Wald. Hier bin ich auch nur paar Wege abgelaufen und den Rest habe ich mit dem Van erkundet. Des man in nur wenige Kilometer fahren muss um aus dem Regenwald in ein Wald mit Tannen zu gelange, war wieder sehr verblüffend, trotzdem kann man diesen Ort auch gerne auslassen.
Nächster Halt war der Abel Tasman National Park, auch hier hat sich Flora wieder schlagartig verändert. Eben noch im dichten Wald, steht man auf einmal zwischen Palmen an Traumstrände. Hier gibt es einen Coastal Walk von knapp 30km der an mehreren Strände vorbeiführt. Das Besondere an diesem Walk ist, dass man nur auf diese Weise an die verschiedenen Strände wie Torrent Bay, Sandy Bay usw. kommt. Daher sind die Stände und teilweise kleine Buchten nicht von Touristen oder Einheimischen überlaufen und nicht selten kam es vor, dass außer mir kein andere anwesend war. Die ganze Strecke bn ich aber nicht abgelaufen, denke das ich aber knapp die Hälfte geschafft habe.
Gegen Abend habe ich noch einen kurzen Stopp an der Harwood's Hole gemacht. Vom Parkplatz läuft man ca. 30 Minuten durch den Wald, muss über paar Felsen klettern und kommt dann bei der Höhle an. Die Höhle kann man aber auf eigene Faust nicht erkunden, da es ein Höhlenschacht ist der senkrecht nach unten geht…also ein großes Loch. Die Gesamttiefe beträgt 357m und galt vor kurzem noch als die tiefste erforschte Höhle Neuseelands.

E noho ra!