Freitag, 30. Dezember 2011

TAG27 / Rainbow Springs & Hobbiton (The Shire)

Heute Morgen sah das Wetter leider nicht besser aus…eher schlechter. Den ganzen Tag hat es in Strömen geregnet und ich musste erst einmal sämtliche Aktivitäten pausieren. Gegen Mittag wurde es kurzzeitig mal besser und ich bin zu den Rainbow Springs gefahren. Rainbow Springs ist ein kleiner Naturpark mit heißen Quellen und einheimischen Tieren. Dort gab es auch wieder Kiwis zu sehen, die man aber auch hier nicht fotografieren darf.
Zum Glück wurde gegen Abend das Wetter wieder etwas besser und ich konnte mir Hobbiton ansehen. Wer nicht wissen sollte was Hobbiton ist, es ist das Hobbit Dorf wo „Der Herr der Ringe“ und vor kurzem „Der kleine Hobbit“ gedreht wurde. Das gute war, dass vor knapp zwei Monaten noch gedreht wurde und daher das Set komplett aufbereitet und sogar erweitert wurde. Die Erweiterung für „Der kleine Hobbit“ kann man im Dezember 2012 sehen, wenn der erste Teil in die Kinos kommt. Zum Glück habe ich zuvor meine Speicherkarte geleert, denn alleine hier habe ich knapp 300 Bilder geschossen. Bevor die knapp zweistündigen Set-Tour beginnt, hat man an einer Schafscherung teilgenommen (ist Teil der Tour), anschließend wurde man mit dem Bus zum Set gefahren. Während der Tour hat man einige Hintergrundinformationen zum Set und zum Dreh erfahren, wie z.B. das bei Dreh von Bilbos Geburtstag alle Darsteller richtiges Bier getrunken haben um die Partystimmung realistisch einzufangen :)

E noho ra!
PS: Die letzten zwei Bilder sind von der „Der kleine Hobbit“-Erweiterung


















Donnerstag, 29. Dezember 2011

TAG26 / New Dick's Beach, Kiwi 360 & Mount Maunganui

Der heutige Tag war sehr regnerisch und immer wieder kamen leichte Stürme auf, daher konnte ich nicht so viel unternehmen wie geplant. Da ich weiterhin um paar Tage vor meinem Zeitplan liege, hat es mich nicht weiter gestört.
Zunächst habe ich mir den New Dick’s Beach angesehen, der aber nicht wirklich erwähnenswert ist. Bei gutem Wetter bestimmt ein schöner Strand, heute konnte er sich aber nicht von seiner besten Seite zeigen.
Paar Kilometer weiter ist das Kiwi 360. Bei Kiwi 360 dreht es sich diese Mal nicht um den Vogel, auch nicht um die Einwohner, sondern um die Frucht. In den 50ern wurde in dieser Gegend die Frucht so gezüchtet, wie wir sie heute kennen.  Im Shop von Kiwi 360 kann man die verrücktesten Kiwi-Produkte kaufen. Schokolade, Bonbons, Shampoo und natürlich auch Wein und Schnaps. Den Wein habe ich probiert und er war richtig gut, nur einen Kiwi-Geschmack habe ich nicht rausschmecken können.
Weiter nördlich liegt Tauranga und schließt direkt am Mount Maunganui an. Am Mount Maunganui wurde vor einigen Jahren ein 250m langes künstliches Riff angelegt, welches die Surfergemeinde anlocken soll. Seitdem gilt Mount Maunganui al Surferparadies und sogar an Tagen wie heute standen hier einige auf den Brettern. Als ich den Wellenreitern zusah, habe ich ein wenig Blut geleckt und vielleicht (sofern ich es zeitlich schaffe) werde ich es auch mal versuchen. Hier hat heute auch ein Beachvolleyball-Turnier stattgefunden, doch wetterbedingt gab es nicht viel Publikum.
Ich hoffe, dass morgen das Wetter wieder besser wird, denn im Moment befinde ich mich in Matamata und hier liegt Hobbingen :)

E noho ra!







Mittwoch, 28. Dezember 2011

TAG25 / Whangara, Tolaga Bay, Tokomaru Bay & East Cape Lighthouse

Am heutigen Tag bin ich den Rest der East Coast abgefahren, erster Halt war Whangara. Whangara ist ein ganz kleines Maori Dorf und hier wurde der Film Whale Rider gedreht. Wer den Film nicht kennt (denke werden fast alle sein), sich für das Land und vor allem für die Maori-Kultur interessiert, dem kann ich den Film nur empfehlen. Es ist zwar kein Hollywood-Blockbuster, dennoch gewann der Film International viele Preise und ist wirklich sehenswert.
Paar Kilometer weiter nördlich liegt der Tolaga Bay, hier ist der längste Pier von Neuseeland zu finden. Es ist zwar kein richtiges Ziel für Touristen und auch kein besonderes Highlight, lag aber auf dem Weg und ein kurzer Halt war es wert.
Tokomaru Bay ist ein kleines zerfallenes Dörfchen und gleicht einer Geisterstadt. Vor knapp 50 Jahren haben hier ca. 5000 Einwohner gelebt, die nach Schließung einer Tiefkühlfabrik (fast) alle weggezogen sind. Zurück blieben die leeren Häuser und ein paar eingesessene Farmer.
Zum Abschluss habe ich mir noch das East Cape Lighthouse am oberen Ende der Ostküste angesehen. Auch hier muss man wieder viele Treppen steigen, um die Aussicht vom Leuchtturm aus genießen zu können. Dieses Mal waren es aber keine 250, sondern 770 Stufen und man brauch knapp 20-30 Minuten um diese zu bewältigen.

E noho ra!













Dienstag, 27. Dezember 2011

TAG24 / Whirinaki Forest Park, Mahia Peninsula & Morere Hot Springs

Am frühen Morgen bin ich heute zum Whirinaki Forest Park gefahren. Dort wollte ich den Old Maori Trail begehen, musste aber nach knapp 3km wieder umkehren. Durch die regenreichen Tage zuvor, war alles voller Schlamm und ein Weiterkommen unmöglich. Alternativ bin ich zu Lue’s Lookout hoch und habe mir dir Park von der höchsten Stelle angesehen.
Gegen Mittag bin weiter an der Ostküste entlang, bis ich auf der Halbinsel Mahia Peninsula ankam. Die Halbinsel war früher mal eine richtige Insel, doch durch Sandverwehung ist sie irgendwann ans Festland angedockt.
Letztes Reiseziel für heute waren die Morere Hot Springs. Hier im tiefen Regenwald trifft man auf blubbernde und heiße Quellen. Zunächst bin ich einen 3h Roundtrack gelaufen, wobei man auch ein wenig zu der Geschichte dieser Quellen erfahren hat. Nach dem Track hatte man die Möglichkeit sich in einer der „Natur“-Pools zu werfen, was bei dem heißen Wetter aber nicht sehr erfrischend war ;)

E noho ra!







Montag, 26. Dezember 2011

TAG23 / Napier

Napier ist in Neuseeland die Hauptstadt wenn es um die Art-déco-Architektur geht. Hier ist alles (zumindest im Zentrum) im 40/50er Jahre Stil gehalten, von der Speisekarte bis zum Werbeplakat. Hier lässt sich es richtig gut aushalten und das merkt man auch an den Einwohnern. Einige Personen in den Geschäften kleiden sich sogar nach diesem Jahrzehnt und gelegentlich hat man das Gefühl, als wäre man 60 Jahre zurückgereist.
Weshalb Napier an diesem Stil mit Erfolg festhält, hat auch eine kleine Geschichte. 1931 wurde die durch ein Erdbeben  größtenteils zerstört und in den darauf folgenden Jahren komplett wieder aufgebaut, seitdem wurden die Gebäude und teilweise auch der Lebensstiel nach dem Wiederaufbau beibehalten.
Eigentlich war Napier nur für einen halben Tag eingeplant, doch „leider“ war heute Christmas-Sale und in allen Geschäften gab es bis zu 50% :) Daher blieb die Stadt heute mein einziges Reiseziel und ich werde meine Tour morgen fortsetzen.
Auch wenn Weihnachten schon fast vorbei ist, findet ihr nach den Bildern noch ein kleines Video passend zum Fest.

E noho ra!









Sonntag, 25. Dezember 2011

TAG22 / Otaki Forks, Tararua Wind Farm & Herbertville Beach

Da ich mit meinem Zeitplan um einige Tage voraus bin und daher noch jede Menge Zeit habe, bin ich heute eher Ziellos von der West- zur Ostküste gefahren. Trotz Ziellosigkeit habe ich wieder sehr viel mitnehmen können, denn es ist egal wo man ist, es gibt immer was zu sehen in diesem Land.
Zunächst bin ich landeinwärts zum Otaki Forks gefahren, dem westliches Haupteingang zum Tararua Forest Park. Hier habe ich eine kleine Buschwanderung die teilweise durch eine Art Farmland führt.
Weiter in Richtung Osten liegt die Tararua Wind Farm, der größte Windenergiepark in Neuseeland. Der Park erstreckt sich auf über 700 Hektar Farmland und hat insgesamt 134 Windräder.
Gegen Abend bin ich nach Herbertville gefahren, ein ganz kleiner Ort mit einem ganz großen Strand. Auch hier war mal wieder keine Menschenseele zu sehen, was aber heute eher auf Weihnachten zurückzuführen ist.
Zum Abschluss des heutigen Tages, war ich an dem Ort bzw. Platz mit dem längsten Namen der Welt. Ihn Fehlerfrei hier aufzuschreiben wird mir bestimmt nicht gelingen, darum versuche ich es erst gar nicht und ihr könnt euch einfach das Bild mit dem Schild ansehen. Übersetzt heißt der Ort:

"Die Kuppe des Hügels wo Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge schob, erklomm und verschluckte, bekannt auch als Landesser des Landes, für seinen Bruder Flöte spielte" - ganz einfach, oder?

Wer es schaffen sollte sich den Namen einzuprägen und fehlerfrei aufzusagen, bekommt von mir einen ausgegeben ;)

E noho ra!
PS: Das letzte Bild ist gestern Abend aus meinem Van entstanden, so gehe ich abends zu Bett :)